Der Kassensturz ist der Abgleich zwischen dem Soll-Bestand laut Kassenbuch und dem tatsächlich vorhandenen Bargeld. Die GoBD verlangen jederzeitige Sturzfähigkeit: Bei einer Kassennachschau muss eine Zählung mit Protokoll möglich sein. In Pennio dauert das keine 30 Sekunden — und das Protokoll ist nach dem Speichern unveränderbar.
Schritt für Schritt
- Öffnen Sie Einstellungen → Kassensturz. Pennio zeigt oben den Soll-Bestand laut Kassenbuch.
- Tragen Sie den Wert Ihres gezählten Bargelds ein. Pennio berechnet die Differenz live und färbt sie grün (kein Unterschied), gelb (Überschuss) oder rot (Fehlbetrag).
- Optional: Begründung oder interne Notiz im Textfeld erfassen — z. B. „Tagesumsatz noch nicht eingebucht“.
- Protokoll speichern — Pennio erzeugt sofort ein PDF-Protokoll und legt das Audit unveränderbar in der Datenbank ab.
Was passiert bei einer Differenz?
Wenn Soll und Ist nicht übereinstimmen, fragt Pennio Sie nach dem Grund:
- Belege folgen noch — Sie haben heute noch nicht alle Belege erfasst und möchten sie später einzeln im Kassenbuch nachtragen. Pennio speichert nur das Sturz-Protokoll.
- Als Differenz buchen — Es ist ein echter Fehl- oder Überbestand ohne Beleg. Pennio legt automatisch eine Buchung mit Kategorie Kassendifferenz an und verknüpft sie mit dem Sturz-Protokoll. Diese Variante ersetzt die einzelnen Belege; tragen Sie keine weiteren Einzelbuchungen für denselben Zeitraum nach, sonst entsteht eine Doppelbuchung.
GoBD-Konformität
Jeder gespeicherte Kassensturz wird mit Datum, Uhrzeit, Soll- und Ist-Bestand, Differenz und Geräte-ID versiegelt. Datenbank-Trigger verhindern jede nachträgliche Änderung oder Löschung, und der Vorgang wird zusätzlich im zentralen Audit-Log protokolliert. Das PDF-Protokoll können Sie für die Akte sichern oder direkt einer Prüferin oder einem Prüfer vorlegen.
Eine ausführliche Anleitung zur Bestandsaufnahme, zum Stückelungs-Zählprotokoll und zum Umgang mit Kassendifferenzen finden Sie im Ratgeber unter Kassensturz durchführen.